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Wie Sie Zahnpasta richtig benutzen

Die meisten von uns tun es seit Jahren, ohne sich weiter darüber Gedanken zu machen: Nachdem wir unsere Zähne geputzt haben, spülen wir den Mundraum gründlich mit Wasser aus.

Schließlich wollen wir die gerade erst entfernten Speisereste so schnell wie möglich wieder loswerden. In letzter Zeit ist jedoch immer öfter zu hören, dass dies falsch ist. Besser sei es, die Zahnpasta nach dem Putzen nur auszuspucken, damit das darin enthaltene Fluorid länger auf den Zahnschmelz einwirken kann. "Im Prinzip ist das auch richtig", sagt Dirk Stoltenburg, Zahnarzt aus Bremen. "Fluoride hemmen das Wachstum von Bakterien, wirken Karies-hemmend und unterstützen die Remineralisierung des Zahnschmelzes.

Wem es lieber ist, der kann nach dem Zähneputzen jedoch durchaus kurz nachspülen." Befürchtungen, dass dadurch der Schutz durch die Fluoride komplett verloren geht, braucht man dabei nicht zu haben. Grund: Werden die empfohlenen drei Minuten beim Zähneputzen eingehalten, haben die schützenden Substanzen in der Zahnpasta genügend Zeit, um auf den Zahnschmelz einzuwirken. Tipp des Zahnarztes für alle, die es besonders gründlich machen möchten: Die Zähne ganz normal putzen, ausspülen und zum Schluss noch mit etwas Zahnpasta nachbürsten.

Auf das Spülen grundsätzlich verzichten sollte man jedoch nach der Benutzung von Fluorid-Geleés und Mundspül-Lösungen, in denen das Fluorid hoch dosiert ist. Dirk Stoltenburg: "Wenden Sie diese immer nur nach Anweisung und Kontrolle durch den Zahnarzt nach dem normalen Zähneputzen an. Anschließend die Reste nur ausspucken."

Quelle: Medical Mirror 12/05

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