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Bei Magen-Darm-Problemen: Stress abbauen

Dass der Magen-Darm-Bereich eng mit unserer Psyche verknüpft ist, zeigen schon Redewendungen, wie: "Mir ist etwas auf den Magen geschlagen" oder "Das muss ich erst einmal verdauen".

Grund hierfür ist das Bauchhirn - ein Geflecht von über 100 Millionen Nervenzellen, das sich von der Speiseröhre bis zum Darmausgang erstreckt. Das Bauchhirn arbeitet im wesentlichen unabhängig vom Kopfhirn und steuert die wichtigsten Verdauungsfunktionen. Die Nervenzellen kommunizieren dabei ähnlich wie im Kopfhirn über Nervenbotenstoffe. Auf jede Veränderung oder Störung reagiert das Bauchhirn äußerst sensibel. Stress kann sich so direkt auf Magen und Darm auswirken. Umso wichtiger ist es, bei Verdauungsproblemen und insbesondere bei einem Reizmagen- oder Reizdarm-Syndrom, regelmäßig für Entspannung zu sorgen.

Folgende Tipps können Ihnen dabei helfen:

* Grundsätzlich wichtig: Hören Sie auf Ihren Bauch. In welchen Situationen treten die Beschwerden auf? Hilfreich, um den Auslösern auf die Spur zu kommen, ist ein Tagebuch, das Sie für ein paar Wochen führen.

* Beruhigt und entspannt in einer akuten Stress-Situation (z. B. einem Streit mit dem Chef): Ein paar mal ruhig und tief bis in den Bauch atmen. Gut, um langfristig besser mit Stress umzugehen: Ein Entspannungsverfahren (z. B. Progressive Muskelrelaxation, Tai Chi, Yoga) lernen.

* Nehmen Sie sich regelmäßig Zeit für sich. Tun Sie nur das, wozu Sie Lust haben, z. B. ein Buch lesen, ins Kino gehen, mit Freunden treffen.

* Gönnen Sie sich öfter mal eine Bauchmassage. Hierzu mit etwas angewärmtem Sesamöl (oder einem anderen Pflege-Öl) sanft im Uhrzeigersinn massieren. Wirkt ebenfalls Wunder: ein entspannendes Bad.

* Treiben Sie zwei- bis dreimal pro Woche Sport (z. B. Joggen, Walken, Schwimmen, Fahrrad fahren). Das wirkt sich nicht nur positiv auf die Darmfunktion aus, sondern baut auch die innere Anspannung ab.

* Sorgen Sie für einen geregelten Tagesablauf mit regelmäßigen Mahlzeiten. Nehmen Sie diese bewusst und in Ruhe ein.

Quelle: Medical Mirror 12/05

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