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Was Brustschmerzen bei Frauen bedeuten können

Wenn die Brüste unangenehm spannen und anschwellen, hängt dies nicht immer mit dem weiblichen Zyklus zusammen.

Dies berichten US-Forscher von der Harvard Medical School in Boston (US-Bundesstaat Massachusetts). Wichtig: Nur in seltenen Fällen deuten Schmerzen in der Brust auf eine Krebserkrankung hin. Viel häufiger kommen andere Ursachen infrage:

* eine Infektion der Brust oder ein Abszess: Diese können auch mit Fieber, Rötungen, Schwellungen und Spannungsgefühlen einher gehen.

* eine Verletzung: Sie verursacht mitunter monatelang lokale Schmerzen.

* Medikamente: Abgesehen von Hormon-Präparaten kommen hierfür vor allem Herz-Kreislauf-Mittel und Psychopharmaka als Ursache infrage.

* Große Brüste: Sie können Bänder und Gewebe dehnen und dadurch Schmerzen im Schulter-, Nacken- und Brustbereich verursachen.

* Andere Beschwerden: Hierzu zählen eine Zerrung der Muskeln in Brustnähe, eine Entzündung der Knorpel zwischen Rippen und Brustbein, eine Bindegewebserkrankung, Arthritis sowie eine Gürtelrose. Manchmal äußern sich auch Herzleiden, eine Reflux-Krankheit oder Lungenprobleme in Form von Brustschmerzen.

Die Beschwerden können häufig mit Kälte- oder Wärmekompressen, Massagen oder der gelegentlichen Einnahme von Schmerzmitteln gelindert werden. Auch der Verzicht auf Nikotin und Koffein ist einen Versuch wert. Studien haben zudem gezeigt, dass eine fettarme Diät (15 - 20 Prozent der Tageskalorienzufuhr) Brustspannungen und -schwellungen lindern kann.

Quelle: Medical Mirror 07/05

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